Headerbild Virunga Nationalpark

Green Week

Mit Konsum etwas Gutes unterstützen

Am 26. November fand dieses Jahr der Black Friday statt – eine Zeit, in der viele Hersteller und Händler kurz vor Weihnachten mit vergünstigten Angeboten zur Schnäppchenjagd locken. Seit Jahren nimmt der Konsum an diesem Datum ein immer größeres Ausmaß an. Damit jedoch aus dem Black Friday kein schwarzer Tag für unsere Umwelt wird und um die erhöhte Aufmerksamkeit der Konsumenten zu nutzen, haben wir dieses Jahr eine besondere Aktion umgesetzt:


Wir haben aus dem Black Friday eine Green Week gemacht: 20% aller Einnahmen in unserem Onlineshop im Zeitraum 22.11 – 29.11.2021 werden an den Virunga Nationalpark in Afrika gespendet. Die Spenden werden dringend benötigt, um den dort lebenden Menschen und Tieren zu helfen und die Natur zu schützen.

Virunga Nationalpark

Wir lieben den Wald - und nicht nur unseren Schwarzwald, sondern alle Wälder. Und diese gilt es zu schützen! Der Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo ist Afrikas ältester Nationalpark und umfasst 7.835 Quadratkilometer. Der Park beherbergt eine große Anzahl an Tier- und Pflanzenarten, darunter auch die eindrucksvollen Berggorillas, welche vom Aussterben bedroht sind.

Probleme in Virunga

Der Nationalpark liegt in einer krisengeplagten und politisch instabilen Region. Der Druck auf die natürlichen Ressourcen ist dramatisch angestiegen und die vorhandenen Ölvorkommen im Park locken immer wieder internationale Ölkonzerne mit gefährlichen Interessen. Auch flächendeckende Entwaldung und der illegale Holzeinschlag machen vor den Grenzen zum Virunga Nationalpark keinen Halt.


Obwohl der Nationalpark zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist Virunga ständig von Krieg, Wilderei und illegalen Aktivitäten bedroht.

Was passiert mit den Spenden?

Um den Virunga Nationalpark und die dort lebenden Tiere und Menschen zu schützen, werden die Spenden für folgende Bereiche benötigt:

Wächter der Biodiversität

Die Ranger riskieren täglich ihr Leben, um die Wildtiere und Gemeinschaften im Nationalpark zu schützen. Dutzende Rebellengruppen operieren in und um den Park mit illegalem Ressourcenhandel und Wilderei. Die Konflikte in der Region geben weiterhin Anlass zur Sorge und beeinträchtigen die Naturschutzbemühungen von Virunga und die wachsende grüne Wirtschaft. In den letzten 20 Jahren wurden über 200 Ranger getötet. Ein Teil der Spendengelder geht auch an die hinterbliebenen Familienangehörigen der Ranger.

Artenschutz

Im Virunga Nationalpark leben über tausend Säugetier-, Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten sowie 1/3 der weltweit vom Aussterben bedrohten Berggorillas. Virunga liegt am östlichen Rand des Kongobeckens, dem zweitgrößten tropischen Regenwald der Welt, und ist aufgrund seiner vielfältigen Lebensräume, die von den Rwenzori-Gipfeln bis hin zu Savannen und vulkanischen Ebenen reichen, als Park des Feuers und des Eises bekannt. Diese Natur und die Artenvielfalt gilt es zu schützen.

Soziale Gerechtigkeit

Mehr als 5 Millionen Menschen leben im bzw. in direkter Umgebung des Nationalparks, viele von ihnen in extremer Armut. Eine nachhaltige, sorgfältig gesteuerte Nutzung der Nationalpark-Ressourcen bieten stabile und langfristige Vorteile für die lokale Bevölkerung. Um diese zu gewährleisten, gründete der Virunga Nationalpark mit Unterstützung der EU die Virunga Alliance – eine Initiative zur Förderung einer lokal geführten grünen Wirtschaft durch Ökotourismus, sowie nachhaltige Landwirtschaft und Energie.