Aus einfachen Buchstaben werden kleine Kunstwerke
Handlettering ist die Kunst, Buchstaben und Wörter bewusst zu gestalten – sie werden nicht einfach geschrieben, sondern Schritt für Schritt gezeichnet. Dabei geht es weniger um eine perfekte Handschrift, sondern vielmehr um Kreativität, Geduld und Übung. Mit den richtigen Grundlagen und etwas Training kann jeder lernen, aus einfachen Buchstaben kleine Kunstwerke entstehen zu lassen.
Tipp:
Bevor du mit deinem ersten Projekt startest, lohnt es sich, deine Hand und Muskulatur aufzuwärmen. Nimm den Stift, den du später verwenden möchtest, und zeichne auf einem Übungsblatt Linien, Bögen oder einfache Formen. Dadurch bekommst du ein Gefühl für den Stift und deine Striche werden ruhiger und kontrollierter. Regelmäßiges Üben hilft dir außerdem dabei, deinen eigenen Stil zu entwickeln.
Die Basis des Handletterings bilden unterschiedliche Schriftarten und Stile. Jeder Stil hat seine eigenen Besonderheiten und eröffnet neue kreative Möglichkeiten. Im Folgenden findest du einige klassische Schriftarten, die sich besonders gut für den Einstieg eignen.
Druckbuchstaben
Druckbuchstaben sind eine ideale Grundlage für Anfänger. Achte auf klare, saubere Linien und gleichmäßige Abstände. Besonders wichtig sind die sogenannten Punzen – die Innenräume von Buchstaben wie A, O oder P. Wenn diese harmonisch gestaltet sind, wirkt das gesamte Schriftbild ruhiger und professioneller.
Verzierst du die Enden deiner Buchstaben mit kleinen Abschlussstrichen, den sogenannten Serifen, bekommt deine Schrift sofort mehr Charakter. Diese kleinen Details lassen die Buchstaben eleganter und interessanter wirken. Hierfür eignen sich besonders gut Fineliner, wie der Pictus - er ist in 8 verschiedenen Stichstärken verfügbar.
Doppelstrich-Alphabet
Bei diesem Stil basiert alles ebenfalls auf einfachen Druckbuchstaben. Eine senkrechte Linie des Buchstabens wird dabei parallel verdoppelt. So entsteht ein Hohlraum, den du kreativ ausfüllen kannst – zum Beispiel mit Mustern, Farben oder Schattierungen. Der Fineliner Line-Up ist dafür perfekt geeignet. Mit seiner feinen Spitze gelingt es besonders gut & mit seinen 32 verschiedenen Farben wird deiner Kreativität beim Ausfüllen keine Grenzen gesetzt.
Brush Lettering
Brush Lettering gehört zu den beliebtesten Handlettering-Stilen. Charakteristisch ist der Kontrast zwischen dünnen Aufstrichen und dicken Abstrichen. Dieser Effekt entsteht durch Brushpens mit flexibler Pinselspitze. Durch unterschiedlich starken Druck bestimmst du die Linienstärke. Am Anfang braucht dieser Stil etwas Geduld, doch mit Übung entstehen besonders dynamische Schriftzüge. Hierfür haben wir spezielle Brushpens ins verschiedenen Strichstärken- probier doch mal unseren Brushpen Paint-it 070 oder den Twinmarker Paint-it 040 aus.
Faux Calligraphy
Wenn du keinen Brushpen hast oder Brush Lettering noch übst, ist Faux Calligraphy eine tolle Alternative. Dabei zeichnest du zunächst normale Buchstaben und ergänzt anschließend bei allen Abwärtslinien eine zweite parallele Linie. Die entstandenen Flächen werden ausgemalt – so entsteht der typische Brush-Look ganz ohne Pinselstift. Hierfür empfehlen wir dir ebenfalls einen Fineliner, wie den Pictus oder den Line-Up zu verwenden. Auch der Topliner 967 ist hier eine gute Wahl.
Bubble Letters
Bubble Letters basieren auf einfachen Druckbuchstaben, die wie aufgeblasen wirken. Zeichne zunächst den Buchstaben leicht mit Bleistift vor und umrande ihn anschließend mit etwas Abstand. Dieser Stil eignet sich hervorragend für verspielte Designs, Figuren oder kreative Füllungen. Zum Vorzeichen kannst du unseren gummierten Druckbleistift Graffix verwenden und für die Umrandung ist unser Metallicliner Paint-it 020 perfekt. Die metallischen Akzente der Tinte sorgen je nach Lichteinfall für einen besonders schimmernden Effekt.