Made in Germany
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In der Vergangenheit aufgebaut, für die Zukunft gemacht

Der Weg ins Unternehmen war für den heutigen Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Christian Schneider nicht von Anfang an vorgezeichnet. Nach dem Studium sammelte er zunächst Erfahrungen bei einem der größten Internet-Auktionshäusern der Welt. Im E-Commerce herrschte Anfang der 2000er ein ganz eigener Geist im Gegensatz zu den klassischen Industriezweigen: dynamischer, schnelllebiger und risikofreudiger – gleichzeitig wurde auch oft von oben über die Köpfe der Mitarbeitenden hinweg entschieden. Erst eine Weltreise öffnete dem künftigen Unternehmensnachfolger dann die Augen. Auf einer ausgedehnten Tour durch 140 Länder hat er mit eigenen Augen gesehen, in wie vielen Nationen Schreibgeräte von Schneider gekauft und geschätzt werden. Zudem keimte der Wunsch in ihm auf, eine eigene Unternehmensstrategie festzulegen und umzusetzen – konsequent, langfristig und nachhaltig.

Das Familienunternehmen bot genau den richtigen Platz für diese Vision. Doch in einer Welt, in der immer weniger von Hand geschrieben wird, müssen Schreibgeräte ihren Platz behaupten. „Es ist anstrengender, ein nachhaltiges Produkt zu verkaufen als ein billiges“, erklärt Christian Schneider. „Doch der Druck auf die Welt wird immer größer. Es gibt zum Glück eine wachsende Gruppe an Menschen, die sich bemüht, nachhaltiger zu leben. Menschen, die in Produkte wie unsere investieren, weil wir das gleiche Ziel im Blick haben: nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen“. Kurze Lieferwege, umweltfreundliche Materialien und Tinten und ein aufrichtiges Engagement für Nachhaltigkeit über das Unternehmen hinaus
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Nachhaltiges Unternehmertum zwischen Generation und Innovation

Wer ein Schreibgerät von Schneider in die Hand nimmt, der hält das Ergebnis vieler Jahre voller Mut, Leidenschaft, Neugier und Erfahrung in den Händen: Nachdem „die gute Schneider-Mine“ Anfang der 1950er zum absoluten Verkaufsschlager wurde, trieb der Großvater die Produktentwicklung voran, um im Haus komplette Schreibgeräte fertigen zu können. Der Vater internationalisierte den Handel und erschloss weltweite Absatzmärkte. Seit 2008 lenkt Christian Schneider, der Enkel des Unternehmensgründers, die Geschicke der Traditionsmarke in Zeiten der großen Transformationen – ob gesellschaftlich, technologisch oder wirtschaftlich.
Der unternehmerische Erfolg ging gleichzeitig immer mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein einher: für das Unternehmen, für die Mitarbeitenden, für einen wertschätzenden Umgang mit Natur und Umwelt. Diese wertorientierte Unternehmensphilosophie wurde von Generation zu Generation weitergegeben und wird heute von den Geschwistern Christian Schneider und Martina Schneider unter dem Motto #theschneiderway in die Zukunft getragen.
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„Nachhaltigkeit ist kein Häkchen, das man setzen kann. Das ist ein ständiger Prozess.”

Martina Schneider
Personalleitung

Innovation entsteht, wenn man ein Klima der Offenheit, Sympathie und Inspiration schafft.“

Christian Schneider
Geschäftsführung

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„Ein Familienbetrieb ist ein besonderes Erbe. Jede Generation hat sich da ihren eigenen Herausforderungen zu stellen“, erzählt Martina Schneider, die als Personalleitung und Prokuristin im Unternehmen tätig ist. Mit Bedauern beobachtet sie, dass in der Politik mit dem Wechsel von Regierungen auch langfristige Ziele schnell verworfen werden – insbesondere in Bezug auf die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft. Deshalb weiß sie es sehr zu schätzen, es in ihrem Wirkungskreis anders machen zu können. „Das Unternehmen entwickelt sich natürlich immer weiter, trotzdem folgt alles einer gewissen Konstanz. Wir verfolgen eine konsequente Strategie, die auf gleichen Werten basiert. Das fühlt sich einfach gut an“. Und die Bilanz kann sich sehen lassen: Ob der Textmarker Job, der Kugelschreiber Reco, der Tintenroller Breeze oder der Fineliner Line-Up – immer mehr Produktserien tragen bereits den „Blauen Engel“, eines der bekanntesten Umweltzeichen. Das Engagement geht allerdings über die reine Produktebene hinaus. Mit Aktionen wie der Fahrrad-Initiative oder dem Benefizlauf Schneider-Run gehen gesellschaftliches Engagement und Spaß eine willkommene Verbindung ein, von der sich viele Mitarbeitende und Menschen in der Region gern inspirieren und mitreißen lassen. „Manche mögen unsere vielfältigen Aktivitäten hinsichtlich nachhaltigen Unternehmertums vielleicht nur als Tropfen auf dem heißen Stein empfinden – aber jeder Tropfen hat am Ende seine Auswirkung und bahnt einen Weg“, ergänzt Martina Schneider ebenso optimistisch wie begeisternd. Denn auch wenn einiges an Zeit, Geld und Mühe investiert werden muss, so steht für sie fest: „Auf lange Sicht zahlt sich das aus. Vielleicht nicht immer zwingend in Euros, aber dafür in Authentizität.“

Mit #theschneiderway setzt Schneider ein deutliches Zeichen für verantwortungsbewusstes Unternehmertum nach außen, doch seine Kraft bezieht dieser starke Leitspruch aus dem Inneren. Es sind alle Mitarbeitenden als Team, die den Hashtag durch ihr Streben, ihre Ideen, ihre Freude und ihre Motivation mit Leben füllen. Wie stark eine gemeinsame Philosophie verbinden kann, zeigt sich an der hohen Identifikation mit Schneider als Arbeitgeber und der niedrigen Fluktuation. In Zeiten des Fachkräftemangels kann eine glaubwürdige Unternehmensvision so zum überzeugenden Kriterium auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden werden. Als Personalleiterin genießt Martina Schneider die Nähe zur Belegschaft: „Für mich sind die Menschen das Bedeutsame im Unternehmen. Sie machen uns einzigartig“. Das ist unter anderem auch ein Grund dafür, warum fast ausschließlich in Deutschland entwickelt und produziert wird. Man sieht sich jeden Tag, tauscht sich auf Augenhöhe aus, hört einander zu und merkt auch schnell, wenn mal etwas hakt. Das ist die Grundlage einer Unternehmenskultur, die sich durch Offenheit, Transparenz und partnerschaftliches Miteinander auszeichnet. „Wir bieten unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich selbst zu verwirklichen und aktiv einzubringen. Deshalb hören wir uns immer wieder gern neue Ideen an, aus denen starke Innovationen werden können“. Wie das in der Realität aussehen kann, verraten drei Persönlichkeiten aus der Abteilung für Forschung und Entwicklung.
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Meine Vision: ein 100 % kompostierbarer Kugelschreiber – produzierbar in Großserie.“

Patrick Wintermantel ist Technischer Leiter bei Schneider und trägt die Verantwortung für die Entwicklung und den Produktionsbereich. Insbesondere die hohe Fertigungstiefe von rund 90 Prozent reizten ihn als er 2013 ins Unternehmen eintrat. Damit wird der Anteil eines Schreibgeräts beschrieben, der vom Unternehmen selbst hergestellt wird und nicht von externen Lieferanten bezogen werden muss. Damals stand er vor einer großen Aufgabe: Unter anderem sollte die Produktion auf biobasierte Kunststoffe und Recyclingkunststoff umgestellt werden. Er startete damals mit wenigen Mitarbeitenden, heute umfasst das Team viele erfahrene Spezialist*innen. Oft ist der Weg ans Ziel nicht einfach und verlangt viel Geduld und Herzblut: So arbeiteten sie lange daran, den Kugelschreiber Reco besonders nachhaltig zu gestalten. Am Ende zahlt sich der Einsatz aus: Immer mehr Modellserien tragen den „Blauen Engel“. Die die Produkte hinaus treibt der Technische Leiter die Modernisierung voran – ob mit der Idee für das automatische Kleinteilelager oder für Transportroboter in den Produktionshallen.
 
Patrick Wintermantel
Technischer Leiter


“Genial wären kundenkonfigurierte Stifte, die bei uns im Ganzen 3D-gedruckt werden.” 

Dass vom Druckknopf bis hin zur Spitze so gut wie alles in den eigenen Produktionsstätten gefertigt wird, erfreut auch Sebastian Penalver-Höfler. Seit sechs Jahren ist er Projektleiter in der Entwicklung und betreut sorgfältig die Neuentwicklung und Änderungen von Produkten. Das heißt für ihn: Timings definieren, Fachabteilungen koordinieren, Aufgaben einsteuern, Prozesse dokumentieren und die Kosten immer im Blick behalten. Als Projektleiter laufen bei ihm alle Fäden zusammen. Die Entwicklung eines komplett neuen Produkts nimmt dabei viele Monate in Anspruch, angefangen von der ersten Idee bis hin zur laufenden Fertigung in Serie.

Sebastian Penalver-Höfler 
Projektleiter Entwicklung
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“Ein klassischer Kugelschreiber, der bei Rechtschreibfehlern aufleuchtet – das wär's!”

Die kurzen Wege und schnellen Entscheidungen bei Schneider mag auch Barbara Wisser. Die Leiterin der Abteilung für Chemische Entwicklung pendelt in ihrem spannenden Berufsalltag zwischen Schreibtisch und Labor. Tintenrezepturen entwickeln, das Schreibverhalten untersuchen, Tintenspeicher auswählen, Schreibleistungen erfassen, Zertifizierungen betreuen – seit fast zehn Jahren gehört das alles zu ihrem Verantwortungsbereich. Tropft ein Kugelschreiber? Verändert die Tinte mit der Zeit ihre Farbe? Wie können wir Rezepturen noch umweltschonender gestalten? All diesen Fragen geht die promovierte Chemikerin mit wissenschaftlichem Spürsinn nach und findet die passende Lösung für jede Anforderung.

Barbara Wisser
Leitung Chemische Entwicklung
Nachhaltigkeit-regionale-Verantwortungen

Made in Germany aus Tradition

Es sind die Menschen, die die Marke Schneider so einzigartig machen: ihre Ideen, ihre Zielstrebigkeit und ihre Begeisterung für das, was sie tun. Deshalb ist ein wertschätzender Umgang mit der Belegschaft bei Schneider eine Selbstverständlichkeit, die von den Mitarbeitenden mit langer Unternehmenstreue belohnt wird. Tief verwurzelt in Tennenbronn im Schwarzwald und in Wernigerode im Harz hat sich Schneider als beliebter Arbeitgeber in der Region etabliert. Hochqualifizierte Fachkräfte decken hier den gesamten Entstehungsprozess eines Schreibgeräts ab: von der ersten Idee über die Entwicklung bis hin zu Serienproduktion und Verpackung. Alle Bereiche selbst in der Hand zu haben garantiert, die eigenen Qualitätsstandards jederzeit überprüfen und optimieren zu können. Sich für ein Schreibgerät von Schneider zu entscheiden heißt deshalb, auf Markenqualität made in Germany vertrauen zu können.

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